In meinen Einzelcoachings oder Gruppen stelle ich immer wieder fest, dass große Unsicherheiten bestehen Hunde in Kontakt mit anderen zu lassen bzw. das Menschen nicht wissen, wie der eigene Hund sich mit anderen Hunden verhält. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie jedes Mensch-Hund-Team.
In jedem Fall sollten Hunde lernen dürfen adäquat unter Artgenossen zu kommunizieren, gleichzeitig sind Hundekontakte mit fremden Hunden immer ein Risiko, denn Sie können Nachteile mit sich bringen. Ein aufgeregter Hund, mit einer Erwartungshaltung bei Sicht eines anderen Hundes, ist da noch das kleinste Problem. Es kann u. a. zu Aggressionen mit und ohne Leine sowie zu falschen Lernerfahrungen führen. Vor allem bei kleinen Hunden sollte vorsichtiger entschieden werden, mit wem man sie in den Kontakt lässt.
Ich halte nichts von „Spiel“gruppen oder „Spiel“einheiten in Gruppenkursen, denn andere Hunde sollten in erster Linie neutral bewertet werden. Ich finde, wenige und dafür qualitative Hundekontakte sinnvoll, die meinem Hund Freude bereiten sowie gute und wertvolle Lernerfahrungen ermöglichen. Ich bin mir aber natürlich über unsere Lebensbedingungen und die Anzahl der Hunde bewusst, die mittlerweile mit uns leben. Es gibt kaum ein Spaziergang, wo ich keine anderen Hunde treffe, auch unangeleint. Hier möchte ich unterstützen, aufklären und Rahmenbedingungen bieten, um kontrollierte Hundebegegnungen zu ermöglichen und den Menschen mit mehr Wissen über (ihre) Hunde auszustatten.
Was zeigt mein Hund gerade körpersprachlich und was drückt er damit aus? Wann greife ich ein und wann lasse ich Gespräche zwischen Hunden laufen? Welche Hunde passen besonders gut zum eigenen Hund und welchen gehe ich lieber aus dem Weg? Wann schütze ich meinen Hund und wann nehme ich ihn besser aus der Situation?
Die Hunde lernen und üben angemessenes Sozialverhalten und hündische Kommunikation. Sie dürfen hier die Erfahrung machen, dass es Alternativen gibt, als direkt jeden Konflikt auszutragen und erlernen so wertvolle, von Menschen angeleitete Strategien, die das Mensch-Hund-Team stärken. Kontakt mit Artgenossen wird positiver und mit mehr Entspannung verknüpft.
Dieses Angebot gilt nur für Teams, die ich durch meine anderen Leistungen bereits kenne und einschätzen kann, da die Gruppen sinnvoll zusammen gestellt werden. Für manche Teams kann eine Teilnahme zum jetzigen Zeit kontraproduktiv oder noch überfordernd sein. Maulkörbe sind je nach Hund teilweise Pflicht oder auch Bedingung zur Teilnahme. Die Teilnahme und das Tragen eines Maulkorbes wird von mir für jedes Team individuell eingeschätzt.
Die Teilnehmer:innenanzahl ist begrenzt. und die Sozialkontaktstunde findet in Kamen statt.
25 €
Für alle Hunde: Pause bis zum Frühjahr
Für kleine Hunde bis ca. 40 cm: Pause bis zum Frühjahr
Für große Hunde ab ca. 40 cm: Pause bis zum Frühjahr
Anmeldung: